Von Tillyschanz bis Wildstein
Wir beginnen unsere erste Etappe im März 2002 in Tillyschanz direkt am Grenzübergang von Tschechien nach Deutschland. Obwohl Wolfgangs Heimatort Schwandorf eigentlich unser Ausgangspunkt gewesen wäre, haben wir beschlossen, als bisherige Nichtwanderer und Nichtpilger die 66 km lange Strecke bis Schwandorf als Teststrecke auszuprobieren und auch unsere Ausrüstung auf Regendichtheit, Funktion, Vollständigkeit etc. zu überprüfen. Das Wetter ist für Ende März fantastisch: 22 °C warm soll es heute noch werden und wir haben strahlenden Sonnenschein. Am Anfang kann man sich schnell verlaufen (ein paar Schritte zu weit in Richtung Osten und schon tätigt man einen Grenzübergang!). Folgt man parallel immer der Landstraße in Richtung Eslarn, kann nichts schief gehen. Wir verlaufen uns natürlich gleich am Anfang und gehen ungefähr zwei Kilometer Umweg, was uns eine Lehre ist. Faustregel: Wenn man
mehr als 400 m keine "weiße Muschel auf blauem Grund" mehr gesehen hat, ist man
vom Weg abgekommen! |
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Der Wald ist hier wild-romantisch und hügeliger, als man es erwartet. Der Pilger sollte ausreichend Wasser mitnehmen, da sich nur selten die Gelegenheit bietet, einzukehren. |
In Eslarn wartet die erste
schöne Marienkirche auf uns. Wir machen eine kurze Rast. Am Wegesrand finden sich
hübsche kleine Gärten mit netten Details (s.re.). |
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| Die Etappe in Kürze | |
| Anspruch: | +++ |
| Beschilderung: | J |
| Gehzeit: | 5 Std. |
| Länge: | 18 km |