Von Kalbensteinberg nach Aha
Unser Tag beginnt im Regen, aber es nutzt alles nichts - wir müssen weiter. Also die Regenhose angezogen, noch bei der alten Dame für das gute und reichhaltige Frühstück gedankt und dann geht´s los. Nach drei Stunden durch Wald und Dörfer und an leider geschlossenen Läden und Gaststätten vorbei erreichen wir die Vororte von Gunzenhausen. Der Regen hat aufgehört und wir versorgen uns erst einmal im Supermarkt, der erste für uns nach unzähligen Tagen. Die Vororte sind häßlich und wir müssen ewig eine lange, gerade Einfallstraße entlanglaufen. An einem Haus finden wir ein Schild "Betteln und Hausieren verboten" (oh je!) und gehen schnell weiter. Der Ortskern ist nett, aber als Zentrum der fränkischen Seenplatte leider touristisch überlaufen. Nach einer Odyssee durch die ganze Stadt auf der Suche nach einer Unterkunft beschließen wir unser altes Motto zu befolgen "außerhalb des Tourismusmagneten ist alles besser". Wir wandern nach Aha und werden auch gleich fündig. |
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Wir beschließen ausnahmsweise einen Ruhetag einzulegen, um unsere geschundenen Fusssohlen zu entlasten. Es wird ein "Wellnesstag" mit Eisessen im Cafe in Gunzenhausen und einem Besuch des Saunabereiches eines Hotels. Als wir abends zu fuß nach Aha zurücklaufen, sehen wir zwei (Jakobs-?) Pilger mit Pferdekutsche am Flussufer, die gerade ihr Nachtquartier herrichten und ihren Pferden eine kleine Wiese abzeunen. Wir haben schon häufiger von dieser Art des Pilgerns gehört, aber es noch nie gesehen und sind beeindruckt. Für vier Lebewesen abends ein Lager zu finden ist bestimmt auch nicht so einfach! |
| Die Etappe in Kürze | |
| Anspruch: | + |
| Beschilderung: | J |
| Gehzeit: | 4 Std. |
| Länge: | 18 km |