Von Nattheim nach Giengen


Wir verlassen Nattheim durch eine Neubausiedlung und sind froh, bald wieder in den Wald einzutauchen. Die Landschaft ist hier sanfthügelig und lieblich.

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Heute werden wir gleich zweimal die badenwürttembergisch-bayerische Grenze überschreiten, zur Freude von Wolfgang, der zurück in Bayern gleich eine Lobeshymne anstimmt (!?). In dem bayerischen Minizipfel gibt´s natürlich wieder eine winzige, sehr schöne Marienkapelle, die mehr Athmosphäre hat, als jeder große Dom. Wir halten hier ein stilles Gebet und überlegen uns, wie es wohl wäre, hier nachts zu schlafen.

 

Wir haben immer wieder schöne Aussichten auf die umliegenden Dörfer.

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Der Weg geht auch durch Heidelandschaften, die sich am Rande von Giengen befinden, und wir begegnen einem Schäfer mit einer großen Schafsherde.

 

Schließlich erreichen wir Giengen und suchen sehr lange nach einem Quartier. Als wir keines finden, gehen wir erst einmal zum evangelischen Pfarrhaus (rechts), um uns einen Stempel für unseren Pilgerausweis zu holen. Der Pfarrer ist ein sehr lustiger, netter Mensch mit fünf Kindern. Als er hört, dass wir kein Quartier finden, lädt uns nach einer Rückfrage bei seiner Frau zu sich ein.

Den Abend verbringen wir nach der Besichtigung der Kirche mit seiner Familie und haben sehr nette, religiöse Gespräche, die bei uns einige Fragen klären.

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Die Etappe in Kürze
Anspruch: ++
Beschilderung: J
Gehzeit: 5 Std.
Länge: 19 km

 

Einkehr und Übernachtung: