Von Ulm nach Oberdischingen
Auch heute ist wieder ein Regentag, aber wir lassen uns nicht erschüttern. Vor einem Wolkenbruch können wir uns gerade noch unter ein Dach retten. Gegen Abend läßt sich sogar die Sonne einmal blicken.
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In dieser dramatischen Stimmung erreichen wir Oberdischingen. Dieser Ort besteht aus einem gut erhaltenen französisch anmutenden Ensemble, dass 1770 für den Brautzug, der Marie Antoinette nach Paris am 1. Mai durch Oberdischingen geführt hat, erbaut wurde. Zu diesem Anlass wird die Kastanienallee angelegt. |
Bei der Suche nach einer Unterkunft sind wir in dem kleinen Ort schon fast am Verzweifeln, als wir ein Schild mit Hinweis auf ein "Bildungshaus" entdecken. Als wir dort im Dunkeln ankommen, können wir unseren Augen kaum glauben: hier gibt es eine richtige Pilgerherberge - und die war in unserem Führer noch nicht einmal als Unterkunft erwähnt! Es ist ein großes Haus mit 24 Betten und einer Kirche gegenüber, sehr ruhig und schön angelegt. Das Haus diente einst als Pilgerhospiz und ist heute Sitz der Schwäbischen Jakobusgesellschaft . |
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| Die Etappe in Kürze | |
| Anspruch: | ++ |
| Beschilderung: | K |
| Gehzeit: | 5 Std. |
| Länge: | 21 km |
Einkehr und Übernachtung: