Von Schwandorf nach Ensdorf
Der Weg aus der Stadt heraus ist ein wenig beschwerlich, da der Asphalt die Gelenke belastet. Dafür wird man auf den ersten Anhöhen über der Stadt mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. |
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Wir geraten in einen richtigen Wolkenbruch und sind froh, dass wir regendichte Kleidung dabei haben. Leider erweist sich eine ältere Regenhose als undicht, die dann in Nürnberg gegen eine neue ausgetauscht werden muss. Wir rennen Richtung Ensdorf und sind froh bald im Kloster anzukommen. |
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Unsere Befürchtungen bestätigen sich leider und es gibt kein einziges Bett mehr im Haus der Jugend. Die äußerst freundlichen Mönche bieten uns jedoch großzügig ein Zimmer im Kloster an, welches uns mit seiner Pracht in Verlegenheit bringt. Wir wagen kaum diese schönen Räume mit unseren schmutzigen Wanderschuhen zu betreten. Der Abend entwickelt sich zu einem richtigen Highlight, da wir eine ausführliche Klosterführung vom ältesten Mönch des Klosters, Herrn Zitzelsberger, bekommen. Außerdem lernen wir die netten Mitarbeiter beim gemeinsamen Abendessen kennen. Die Gemeinschaft gehört zu den Salesianer Don Boscos, die ihren Schwerpunkt in der Jugendarbeit haben und sehr weltoffen sind. Im Kloster gibt es eine Umweltstation, hier werden Orientierungsseminare für Jugendliche und Kurse zum Herstellen von Musikinstrumenten angeboten. Beim gemeinsamen Abendessen kommen wir mit einer Sozialpädagogin ins Gespräch über die Wege Gottes und seine wunderbare Führung, die uns immer ans Ziel bringt. Nach einem ruhigen Abend schlafen wir friedlich hinter meterdicken Klosterwänden ein. |
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| Die Etappe in Kürze | |
| Anspruch: | + |
| Beschilderung: | J |
| Gehzeit: | 4 Std. |
| Länge: | 15 km |