Von Kastl nach Sindlbach

 

Nach einem guten Frühstück mit frischen Brötchen von der am Marktplatz befindlichen Bäckerei und den Leckereien aus dem Bioladen im Haus starten wir mit guter Laune Richtung Nattershofen. Nach einer langen Strecke durch den Wald erreichen wir Nattershofen. Da es hier aber noch nicht einmal eine Bank gibt, zieht es uns weiter nach Trautmannshofen, wo wir erst einmal in die Dorfwirtschaft einkehren. Die Wirtin freut sich sehr ihre ersten Jakobspilger in diesem Jahr zu sehen und bittet darum, dass wir uns in ihr eigens für Jakobspilger angelegtes Gästebuch einzutragen. Wir finden viele Grüße aus den Jahren zuvor im Gästebuch und haben endlich einmal das Gefühl, dass wir nicht allein auf weiter Flur sind. Dass wir persönlich bis auf die Nürnberger noch keine anderen Jakobspilger getroffen haben, führen wir auf die Jahreszeit zurück.

Nach der Rast besichtigen wir im Ort die berühmte Wallfahrtskirche Maria Namen. Leider können wir das Innere nur durch ein schmiedeeisernes Gitter betrachten, die Kunstschätze sind wohl zu wertvoll, um die Kirche offen stehen zu lassen. Trotzdem sind wir beeindruckt von der Pracht.

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Die Wirtin hatte uns erzählt, dass es selbst für diese schöne Kirche keinen eigenen Pfarrer mehr gäbe, da es immer weniger junge Männer gäbe, die sich dem Zölibat unterordnen wollten. Damit die Gemeinde weiterhin Gottesdienste feiern könne, wäre ein junger polnischer Pfarrer gekommen, der aber leider kein Wort deutsch spreche. Das habe zu ziemlich großen Problemen im Gottesdienst geführt. Mitlerweile sei es besser geworden.

 

 

Die Etappe in Kürze
Anspruch: ++
Beschilderung: J
Gehzeit: 6 Std.
Länge: 22 km

 

Einkehr und Übernachtung: